Kurz sah sie zu dem glatzköpfigen Mann, der ihr mit Jeanshose und Jeansjacke gegenüberstand, dann auf die Wiese, wo sich ein weiterer Mann befand. Er lag dort regungslos.
Es war nicht zu erwarten, dass er aufstehen würde. Das Blut, das von seiner Schläfe aus über sein Gesicht gelaufen war, glänzte und hob sich deutlich von seiner schwarzen Hautfarbe ab. Sie selber war etwas hellhäutiger als er.
Sie schluckte trocken, zuckte nervös mit den Schultern und fuhr sich mit der Zunge über die Lippen. Ihre Augenlider flatterten.
»Schau ruhig genau hin, Alana«, sagte der Glatzkopf zu ihr. Sein Gesicht war ernst. »Du wusstest bei deiner Berufswahl, worauf du dich einlässt. Entsetzt dich die erste Leiche?«, fügte er hinzu.
Sie nickte und verzog angewidert das Gesicht.
»Deswegen haben Sie mich angerufen und darum sollte ich sofort kommen«, sagte sie.
Er runzelte die Stirn. »Wir haben uns doch auf Du geeinigt.«
»Ja Marc«, erwiderte sie und nickte erneut.
»Dir fällt es schwer, weil ich dein Ausbilder und älter bin«, sagte er und starrte sie an. »Tja, Alana. Nun erlebst du die Realität des Berufs von Beginn an.
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